Frühlingszeit - Zeckenzeit

Beatrice Ammann • 20. Mai 2026

Frühlingszeit - Zeckenzeit

Die Eisheiligen sind vorbei, die Temperaturen steigen und die Tage werden endlich wieder länger. Viele von uns geniessen nun die Zeit draussen: Wir schwingen uns aufs Velo, schnüren die Wanderschuhe oder starten wieder regelmässig zur Joggingrunde am Morgen.

Frühlingszeit - Zeckenzeit

Die Eisheiligen sind vorbei, die Temperaturen steigen und die Tage werden endlich wieder länger. Viele von uns geniessen nun die Zeit draussen: Wir schwingen uns aufs Velo, schnüren die Wanderschuhe oder starten wieder regelmässig zur Joggingrunde am Morgen.


Mit dem Frühling beginnt allerdings auch wieder die Zeckensaison. Zecken sind bereits ab etwa 7 Grad aktiv und halten sich besonders gerne im hohen Gras, in Büschen oder an Waldrändern auf. Mit einigen einfachen Vorsichtsmassnahmen können Sie sich jedoch gut schützen.


So schützen Sie sich vor Zecken

  • Tragen Sie möglichst lange Hosen und geschlossene Schuhe.
  • Stecken Sie beim Wandern oder Joggen durchs hohe Gras die Hosenbeine in die Socken.
  • Verwenden Sie ein geeignetes Zeckenspray.
  • Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien Ihren Körper gründlich nach Zecken ab.


Zecke richtig entfernen

Entfernen Sie eine Zecke möglichst sofort. Verwenden Sie dafür eine feine Pinzette, eine Zeckenkarte oder eine spezielle Zeckenzange.


Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Zecke hautnah greifen
    Fassen Sie die Zecke möglichst nahe an den Mundwerkzeugen direkt über der Haut.
  • Langsam und gerade herausziehen
    Ziehen Sie die Zecke vorsichtig und gerade heraus. Bitte nicht drehen oder quetschen.
  • Wunde desinfizieren
    Reinigen und desinfizieren Sie die Einstichstelle nach dem Entfernen gründlich.
  • Verbleibende Reste
    Falls kleine Teile des Stechrüssels in der Haut bleiben, ist dies meist harmlos. Der Körper stösst diese in der Regel von selbst ab.
  • Keine Hausmittel verwenden
    Verwenden Sie niemals Öl, Butter, Nagellack oder Alkohol, um die Zecke zu „ersticken“. Dadurch kann das Risiko steigen, dass Krankheitserreger übertragen werden.


Wann sollten Sie ärztlichen Rat einholen?

Beobachten Sie die Einstichstelle während der nächsten 4 bis 6 Wochen aufmerksam. Wenden Sie sich an eine Arztpraxis oder Apotheke, wenn:

  • sich eine ringförmige Rötung rund um die Stichstelle ausbreitet (sogenannte Wanderröte),
  • grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen auftreten,
  • die Einstichstelle stark anschwillt, sich entzündet oder eitert.



Wir wünschen Ihnen eine schöne, aktive und vor allem gesunde Frühlingszeit!

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